Co-Creation und Gemeinschaft

photo by klaus vyhnalek

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Oft frage ich mich selbst (und andere tun es auch): Warum unterrichte ich so oft im Team? Warum schreibe ich das Chakra-Yoga Buch nicht allein, sondern gemeinsam mit Elena? Warum gehe ich mit Freunden zum Joggen oder Schwimmen?

Ganz einfach:

. weil mich das alles aus meiner Komfortzone holt. Lauf mal mit zwei Männern, die Ehrgeiz und Durchhaltevermögen besitzen, während Du Dir für jede überlebte Runde innerlich applaudierst? Im Team ändert sich die Energie, Kraft und das Durchhaltevermögen. Du hörst die Schitte des anderen in der Nähe und läufst einfach weiter. Nicht nur die Kondition nimmt zu, auch das Bewusstsein für das, was wirklich möglich ist. Nämlich weiterlaufen, immer weiter. Bis die Beine nicht mehr mögen. Und das ist meist viel später als der Kopf mir sagt.
. weil es Reibung erzeugt. Durch Reibung entsteht Feuer und Feuer transformiert. Das gemeinsame Schreiben an unserem ersten Buch konfrontiert mich immer wieder mit meinem Ego. Aua. Das Glück der Co-Autoren: innerhalb des sicheren Raums unserer Freundschaft können Elena und ich dabei unsere Befürchtungen und Muster offenlegen. Und dabei entscheiden, was wir davon gehen lassen wollen (Das Ergebnis gibt´s ab Mitte September im Buchhandlung: unsere ganz persönliche Sicht auf die Kraft der Chakras, Innen.Aussen vom Theseus Verlag)
. weil Austausch mit anderen meinen eigenen Blick auf die Dinge erfrischt. Und weil es mich inspiriert. Ich bin gerne Schülerin und lerne Neues dazu. Bei der Vorbereitung des kommenden Urban Libertines Concious Living Retreats Anfang Juli ist mir das wieder besonders bewusst geworden: meine Mitstreiterinnen sind Geschenke, keine hält ihr Potential zurück und trotzdem sind alle bescheiden, niemand kämpft um den Platz im Mittelpunkt. Bettina Homann bringt unglaublich viel feines und tiefes Wissen, Siri singt jedes Mantra rasch mal an, Joolz sorgt schon bei den Vortreffen für eine gute Atmosphäre und hält alle Informationen gut zusammen. Yasmine als Initiatorin hält den Raum für uns alle. Ihre Vision gibt uns allen die Kraft der Verbindung. Ich lerne soviel und kann dabei das teilen, was mir wichtig ist.

Alleine machen ist wichtig und schön. Alleine sein auch. Ich brauche immer wieder Rückzug zum Erholen. Aber in ausgewählter Gemeinschaft verdoppelt sich meine Leidenschaft für das, was ich liebe, um ein mannigfaches.
Deswegen gilt für mich: better together.

Die Gemeinschaft, Sanskrit: Kula, ist übrigens ein wichtiger Bestandteil des Non-Dualisitischen Shiva-Shakti-Tantras: durch die Unterstützung in der Gruppe Gleichgesinnter und der damit einhergehenden Erinnerung an gemeinsame Werte und Ideale fällt dem Einzelnen die Entwicklung hin zum Besserem leichter.

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